Die weltweit größte verfügbare CO2 Serienmaschine kommt von Dürr thermea

Megaeffizienz durch neue Großwärmepumpe mit direkter Kälteerzeugung

Wenn es um Prozesstemperaturen bis 110 Grad Celsius geht, sind Großwärmepumpen im industriellen Dauereinsatz eine besonders energieeffiziente Lösung.

Die von Dürr thermea gefertigte neue thermeco2 HHR 1440 Großwärmepumpe ist die weltweit größte verfügbare Serienmaschine aus der bewährten und robusten Baureihe thermeco2 HHR. Sie arbeitet wie alle HHR Großwärmepumpen mit dem besonders klimafreundlichen Kältemittel R744 (CO2) und liefert bis zu 1,5 MW Heiz- sowie 1,2 MW Kälteleistung.

Eine besondere Stärke von Dürr thermea ist die clevere Nutzung der CO2-Großwärmepumpen-Technologie für die gleichzeitige Kälte- und Wärmeversorgung. Die ökonomischen und ökologischen Vorteile sind überragend und stoßen nicht nur bei unseren Kunden auf reges Interesse.

Megawatt-Großwärmepumpen im Einsatz

Lebensmittelindustrie

So verbindet eine HHR 1440 im französischen Werk eines führenden europäischen Herstellers für Sojaprodukte die Heiz- und Kältetechnik zu einem einzigen energie- und kostensparenden System. Durch die gleichzeitige Erzeugung von Kühlsole mit - 1 °C und Heißwasser mit Vorlauftemperaturen von 97 °C in einer Maschine konnten die durch die Produktionserweiterung zusätzlich erforderlichen Heizkessel und die Installation einer separaten Kältemaschine vermieden werden. Der Kunde sieht sich als Vorreiter in Sachen CO2-Reduktion und verzichtet zukünftig auf die Verbrennung fossiler Energieträger!

Mit der thermeco2 Technologie verzeichnet er neben einer signifikanten Senkung des Primärenergieaufwandes von 65 % auch vermiedene CO2-Emissionen in der Größenordnung von 577 t/a, was 4,4 Mio. Pkw-Kilometern oder den Emissionen von 240 Haushalten entspricht. 

Darüber hinaus verzichtet der Kunde auf den Einsatz von HFKW-Kältemitteln. Er vermeidet nicht nur weitere klimaschädliche Treibhausgasemissionen aus allfälligen Kältemittel-Leckagen. Er vermeidet auch die wegen der F-Gase-Verordnung EU 517/2015 zu erwartenden Beschaffungsprobleme von HFKW-Kältemitteln. Dieses enorme Plus an Versorgungs- und Investitionssicherheit gibt es durch die Nutzung des natürlichen Kältemittels CO2 gratis dazu.

Metallverarbeitende Industrie

Eine schweizerische Unternehmensgruppe hat genau gerechnet und nutzt ebenfalls die thermeco2 Großwärmepumpe der Baugröße HHR 1440 in ihrem Werk in Tschechien, um die hochmodernen Produktionsanlagen für Leichtmetallräder mit Prozesswärme und -kälte zu versorgen. Bei einem ROI unter 26 Monaten trägt die Großwärmepumpe "Made in Germany" nicht nur aus ökonomischer Sicht zum Unternehmenserfolg bei, sondern beeinflußtauch die CO2-Bilanz des Automobilzulieferers positiv.
 

Die neue Technik im Detail